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“Das ist z.B. auch die Dialektik einer aus Sachzwängen bestehenden Welt gegenüber dem ins Erkenntnismotiv eingegangenen Material des Lustprinzips, das hier, in Der Dschungel, auf seinem Eigensinn beharrt usf. Abwehr der dialektischen Wahrnehmung ist deshalb unter den geschichtlich-kulturellen Verhältnissen wahrscheinlicher als Zuwendung. Die Sinne verhalten sich lieber mythisierend, „feststellend“, als sich einer kurvenreichen, unter Umständen höllischen Bewegung anzuvertrauen, man müßte erst wieder f e s t s t e l l e n, was daran Sicherheit bringt.4"[Alexander Kluge/Oskar Negt, >>>> Geschichte und Eigensinn, S. 713/714.]
"4Also geschieht Denken in Analogie zum Bau der Arche Noah. Der Gegensatz dazu wäre, bei Sintflut ins Meer zurückzukehren, schwimmen zu lernen. Das Bild vom „Schwimmen wie der Fisch im Wasser des Volkes“ stammt ja aus der Kampfsituation von Partisanen. Es ist aber keine Wahrnehmungspraxis in hochindustrialisierten Gesellschaften. Auch wenn sicher ist: jede denkbare Arche Noah geht unter, würde sich die Masse der Wahrnehmungskräfte zunächst mit dem hoffnungslosen Abdichten der Lecks befassen. Hierzu >>>> Kipling: „Wird ein Mensch von einr Kugel getroffen, so fühlt er zuerst nur einen starken Schlag, zehn bis fünfzehn Sekunden vergehen, ehe der Körper die Verstümmelung der Seele meldet.“"
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albannikolaiherbst - 12. Nov, 16:59- Rubrik: Litblog-THEORIE
... ein ANH, der ganz hinten im Bus auf der rot gepolsterten 70ziger Jahrebank sitzt, davor das kleine Alutischchen mit einer schwarzen Resopalplatte, darauf ein Aschenbecher, ein Zigarillo und ein Glas Middleton, die Beine übereinandergeschlagen, sitzend… alles beobachtend und sowieso ständig und immer schreibend. Ein Bruno Lampe, der mit unglaublich wachen Augen am dritten Ufer sitzt – seine schönen Hände fallen mir direkt auf – und alles in B:u:c:h:s:t:a:b:e:n:w:o:r:t:e umwandelt, deren intimschöne Stille ich immer so bewundere. Ein Paul Reichenbach, der auf der blau gepolsterten Bank sitzt, über die vielen Bücher um sich herum durch die Brille blickend, mal wieder völlig erkältet, es doch nicht verhindern kann, seiner Kollegin auf die Scham zu schauen, wenn sie ins Büro kommt. Er schreibt sehr eigen… sehr schön – auch transformierend und informierend, er schafft es, dass, was privater Natur ist, allgemeine Wirklichkeit werden zu lassen. Ein Montgelas, der immer schwarze Kleidung trägt und still in seinem Stil ist – so tut, als ob er aus dem Fenster schaut, aber definitiv wirklich alles registriert; und wenn er dann mal etwas sagt, hat es unglaubliches Gewicht. Wenn Montgelas und Lutz Hesse nicht immer so unterschiedlich gekleidet wären, könnte man sie glatt für Zwillinge halten – sie sitzen auch immer nebeneinander. Lutz Hesse ist ein Beobachter, so wie ANH, ab und an schweigt er nicht leise… man weiß, dass er im Hintergrund ist – er hat privat sehr viel um die Ohren, und auch deshalb nicht so viel Zeit. Und einen Prunier höre ich so gern französisch sprechen. Alle sitzen in diesem Bus mit der Nummer 68, wenn ich an der Haltestelle „Am Klaviergarten“ einsteige – ich brauche keine Fahrkarte, ich habe eine Dauerkarte, es ist auch kein Busfahrer da, dieser Bus fährt allein durch die Steuerung seiner Systeme, die Navigation der Route ergibt sich durch die Wechselwirkung der einzelnen Figuren, ich weiß also nie, wohin die Fahrt geht, aber ich weiß, dass ich in diesen Bus einsteigen will.
cellini - 12. Nov, 16:45- Rubrik: Tagebuch
Das, als Lesefehler, als Verleser, habe ich eben → daraus gelesen. Das könnte Ihnen, Herbst, gefallen.
Schön, nicht wahr? daß ich das Zeichen → entdeckt habe und für hier nun als erster verwende.
Deters - 12. Nov, 14:32- Rubrik: KYBERREALISM
albannikolaiherbst - 12. Nov, 11:12- Rubrik: Gedichte
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
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NEUES
Melville - 18. Jul, 20:00
Bd1
crap-us-cul(e)
der beschissene Morgen nach einer durchzechten Nacht. Paul Reichenbach - 18. Jul, 19:52
Proteus Hanswurst. 18. 07. 2008. ...
„…
Von Leuten verfolgt, nahm er die Gestalt / eines Löwen an oder einer Flamme, /eines Baumes, der ... Paul Reichenbach - 18. Jul, 19:49
>>>>Der Blogger Hanswurst ...
>>>>Der Blogger Hanswurst heißt Proteus ;-) albannikolaiherbst - 18. Jul, 14:52
気 und Lancôme oder Die Aufladung. ...
(...)
Wie aus der wolkenzerrissenen Bamberger Nacht nun die Sonne,
Anahit, meine Geliebte, heraufsteigt. ... albannikolaiherbst - 18. Jul, 14:28
Prediger 3, 19. Bamberger Elegien ...
Wie kam das denn? Was läßt uns spotten,
wenn einer die Sonne nicht chemophysisch und nicht
Mond | ...
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