Bamberger Elegien (68). Vierte Elegie, aus der Hexameter-Überarbeitung (ff).
sonst, und sie w e i n e n dich: Stühle, der Schreibtisch, Regale, die Nische
selbst, wo man kochen kann – e s weint sich... Tränen, die plötzlich von sich aus
fließen und wässrig, als weinte ein andrer; man kann es nicht stoppen;
Automatismus der Trauer, die wir in solcher Verspätung
anfänglich gar nicht begreifen. Denn waren wir n i c h t schon gelöst?
Schluchzlose Tränen, die willenlos rinnen, als wenn etwas leck wär
hinter den Lidern – ja weinen denn w i r diese Tränen? - und hören,
da wir es merken, fast auf: kühlende Risse die trocknenden Fährten.
albannikolaiherbst - 30. Mrz, 12:03- Rubrik: BambergerElegien
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 533 mal gelesen

















