Pettersson-Requiem. Hessischer Rundfunk. Ankündigung. Allan Pettersson (30).
albannikolaiherbst - 26. Okt, 11:38- Rubrik: Arbeitsjournal
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Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop
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Pettersson-Requiem. Hessischer Rundfunk. Ankündigung. Allan Pettersson (30).albannikolaiherbst - 26. Okt, 11:38- Rubrik: Arbeitsjournal
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Bamberger Elegien (37). Neunte Elegie (2). Entwurf der Fortsetzung.Diese Art der Vernichtung - ist’s nicht, daß uns s i e droht,
unstolz schleichend, und läßt uns die Krieger beneiden, die fallen? a u f r e c h t zumindest und sabbern nicht über Monate, Jahre? ehrlos, weil in der Obhut von Pflegern, die’s nicht besser können, da so viele sie pflegen und sehen die eigene Zukunft täglich vor sich, ertragen’s nicht, und ihre Psyche sieht aus Notwehr weg, so daß sie nur noch verwalten? Wollte ich das mit mir? oder wär es nicht besser, ich fiele jenen gleich, doch in m e i n e m Kampf? fiele in Wörtern, Sätzen, Gedichten wie, über B-A-C-H, Bach starb? Noch die Erzählung, dann Schatten, erst, dann der Vorhang, das Dunkle nun – und vergessen, was noch anstand: ganz einfach, ein derart kurzes Vorbei, daß es ewig währt, und euch, von mir, bleibt Andenken, bleiben Gedanken; mir aber bleibt von mir, gütig, nichts, auch Nachruhm nicht, und wär ich berühmt unterdessen, ich verschwände mir selbst als ein unbekannter Soldat doch; aber, Sohn, herausgenommen, als ich noch ich war: vollbehangen mit Kräften, Talenten und wollender Hoffart und den Frauen noch immer ein Mann, den schönen, Geliebte, über die alle ich d i c h hob als die meine, und war dann Mann auch d i r noch, nicht aber inkontinenter Seniler, dir als ein Säugling gelassen, aus dem die Kacke herausläuft, der nicht mehr sagen kann: Nein! und der’s nicht begreift mehr, was er dir antut, wenn er sich, blöde geworden, auspißt unter deinen Händen. Und lallt noch wie ein Säugling, wenn man ihn füttert und schmiert ihm mit dem Löffel Eßbrei ab vom Kinn. Nein! Noch kann ich es sagen. Niemals das! Was wissen wir, was auf uns zukommt? (Einem Freund versprach ich’s, und er versprach’s mir: Häng ich am Kabel, dann erwarte ich, daß du es ziehst. Und hier: der Revolver. Falls ich im Heim bin und nichts davon weiß. Sei mir barmherzig.) Gäb es also ein größres Geschenk des Lebens, f ü r das Leben, als nähmest du dem Tod die Kraft, es zu schänden? und du nähmst es dir selbst drum, würdig, bevor er’s entwürdet durch dich selbst noch, der du’s so ehrst? Und doch will ich altern: möcht es wohl selbst sehn, wann es genug ist und ob ich noch halte? >>>> BE 38 BE 36 <<<< albannikolaiherbst - 26. Okt, 07:56- Rubrik: BambergerElegien
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Weiters zur Vergana. Isabella Maria Vergana (14).(Der Kitschvorwurf ist zu absurd, als daß man - angesichts der von mir verwandten künstlerischen Form - darauf eingehen müßte. Kitsch ist nicht, wenn jemand Gefühle darstellt, sondern wenn sie h o h l dargestellt werden. Und es ist schon gar nicht Kitsch, wenn ihre ganze Ambivalenz zur Gestaltung kommt. Wer immer da Kitsch gesagt haben mag, hatte ein Problem mit seinem eigenen Gefühl, mit der Absolutheit des Gefühls.)
>>>> Vergana (15) Vergana (13) <<<< albannikolaiherbst - 26. Okt, 05:51- Rubrik: Korrespondenzen
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