Im ICE über Land reisen.
Geht’s dort hinab in das Tal.
Geht’s unterm Schal in dein Herz.
Hab ich den Schmerz berührt mit den Händen.
Hab, daß sie sich fänden, unser Leid
fürs Uns bereit aus dem Ofen geknetet.
Um was ich gebetet, nun geh ich hinein.
Das wartet am Rain. Auf den Feldern,
den Äckern, lichten Wäldern liegt es.
Sonnengebreitet versiegt es, je weiter
ich schreite. Ganz heiter flimmert das Land.
Duft steigt aus Sand, von Getreide.
Über jeder Weide flimmert dein Haar.
Und was ich war, geht mit mir fort.
In Ferne ein Ort. Ich selber verschwinde,
nur an der Linde noch ein Punkt. Vorbei schon.
Ich hebe vom Mohn meinen Blick.
Aufleuchtend rot im Genick, was ich sah:
was verging, wie ich da gehe und gehe,
am Baumgrüppchen stehe. Rasende Masten
sind noch und hasten vorüber. Verschmiert,
transitorisch transformiert. Mal das Rot,
viel Grün, mal ein Schlot, braune Erde.
So, wie du warst. So, wie ich werde.
21./22. September 2006.
ICE FFM-Berlin. Berlin.
Geht’s unterm Schal in dein Herz.
Hab ich den Schmerz berührt mit den Händen.
Hab, daß sie sich fänden, unser Leid
fürs Uns bereit aus dem Ofen geknetet.
Um was ich gebetet, nun geh ich hinein.
Das wartet am Rain. Auf den Feldern,
den Äckern, lichten Wäldern liegt es.
Sonnengebreitet versiegt es, je weiter
ich schreite. Ganz heiter flimmert das Land.
Duft steigt aus Sand, von Getreide.
Über jeder Weide flimmert dein Haar.
Und was ich war, geht mit mir fort.
In Ferne ein Ort. Ich selber verschwinde,
nur an der Linde noch ein Punkt. Vorbei schon.
Ich hebe vom Mohn meinen Blick.
Aufleuchtend rot im Genick, was ich sah:
was verging, wie ich da gehe und gehe,
am Baumgrüppchen stehe. Rasende Masten
sind noch und hasten vorüber. Verschmiert,
transitorisch transformiert. Mal das Rot,
viel Grün, mal ein Schlot, braune Erde.
So, wie du warst. So, wie ich werde.
ICE FFM-Berlin. Berlin.
albannikolaiherbst - 22. Sep, 07:57- Rubrik: Gedichte
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 470 mal gelesen

















