Das Leben findet einen Weg. Argo. Anderswelt. (230). Erweiterte Variante.
Letztlich war es ein Produkt der Hochtechnologie: aus deren Abfall und mit organischen Sporen verbunden und zu Leben gelangt. Man kann das gar nicht scharf genug sehen: Die Zivilisation selbst, je ausgeprägter und feiner sie ist, erzeugt neu den Mythos, das heißt einen Zustand, der sich nur noch mythisch beschreiben läßt. Wo physiologische Organik eigentlich nicht mehr möglich war, ging sie fruchtbare Bündnisse mit ihren im Wortsinn Todfeinden ein, so entstanden die Mutanten: experimentelle Evolutionssprünge waren sie, ihrer Natur fehlte gar nichts als Zeit:: eine geraffte Zeit waren sie, die stoffwechseln mußte, als sie zu materieller Erscheinung und Atem gelangte. Dafür waren Pardubices industrieverklappten, von Atommüll durchseuchten Teiche ein allergeeignetstes Labor. >>>> Gott würfelt, das ist gar keine Frage. Das Leben findet einen Weg, sagt bei Crichton & Spielberg Ian Malcolm. Und nun fiel es, entsetzlich wütend einmal mehr, in die Schänder ein, die ihrerseits als industrielle Abfallprodukte entstanden waren. Dabei nahm es eine frühe feste Gestalt an, Blut ist Leben, um auch anderwärts zu zitieren, die trank und trank sich ihm zu. Da wuchs das Geschöpf und begann, für wahr zu nehmen. Und es erblickte erstmals Konturen Gestalten, die waren nicht er.
>>>> ARGO 231
ARGO 229 <<<<
>>>> ARGO 231
ARGO 229 <<<<
albannikolaiherbst - 29. Apr, 08:01- Rubrik: ARGO-ANDERSWELT
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 804 mal gelesen




















