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Während nun so gut wie alle einen Weg suchten, durch die offfiziellen, aber sehr bewachten Zugänge der Brachen auszubrechen, näherte sich der eigenbrötlerisch werdende Oìsin immer wieder dem Rhein und sann. Der junge Mann war immer trainiert gewesen, noch jetzt absolvierte er ein sogar besonders streng gehandhabtes Sportprogramm; trotz der schlechten Nahrung war er besser in Form als je. Sein immer etwas weichliches Gesicht unter dem metallschwarzen Haar hatte sich zusammengezogen in den wenigen Tagen, Falten deuteten sich an und strukturierten das Antlitz bereits hart aus, dadurch wölbten sich die Lippen leicht vor und zeigten, wie schön ihr Schwung war. Auch die Nase wirkte nun schmaler und schien sogar einen leichten Bogen erhalten zu haben, die der jugendlichen Männlichkeit etwas Gerichtetes gab, das von jeder kindlichen Bitte um Geborgenheit Abschied genommen hatte. Oìsin war, mit einem Wort, erwachsen geworden, und sein Körper gab dem die Form.
>>>> ARGO 211
ARGO 209 <<<<
albannikolaiherbst - 22. Feb, 16:57- Rubrik: ARGO-ANDERSWELT
Es ist eine Innigkeit denkbar, welche die Vereinigung nicht mehr zulassen will; denn ihre Realisierung könnte das Begehrte gefährden, weil sie es unter den pragmatischen Einfluß des Alltäglichen beugt. Dann würde seine Größe erniedrigt und auf ein ziviles Maß coupiert.
Die berauschte, kompromißlose Askese hält dagegen einen Verzicht: aber einen, den der allerunbescheidenste Anspruch fordert.
(CCCLXXIII).
albannikolaiherbst - 22. Feb, 15:46- Rubrik: Paralipomena
Als er mich auf La Colline besuchte, hatte er den liebenswerten Tick, jeden Baum auf dem Anwesen persönlich zu begrüßen, wenn er an ihm vorbeikam. Alles war für ihn beseelt, persönlich beseelt, als wäre er gar kein Anhänger eines strengen, weltabgewandten Monotheismus, sondern ganz im Gegenteil in die Seele einer Naturreligion zurückgekehrt. Das war, richtig, nach der Geburt seiner Tochter. Und er hatte sich im Anschluß an den Entzug ganz in seine Villa zurückgezogen. Sie wissen, daß er einen Alkoholentzug durchgestanden hat? Die Klinikzeit hat ihn so an das Gefängnis erinnert, daß er völlig desorientiert gewesen ist. Nur mich und Beatrice besuchte er manchmal, zusammen mit Chagai und dem Baby. Nur jetzt haben wir den Kontakt verloren. Er hatte etwas von einem monstösen Narren, das stimmt, schon wegen der Klamotten, in denen er herumlief. Das habe ich an ihm immer bewundert, diese Konsequenz, mit der er machte, was er gerade wollte. Wenn ich ‚Narr’ sage, dann können Sie aber davon ausgehen, daß das nicht seinen Geist meint. Wir haben ungeheuerliche mystische Gespräche damals geführt, ich habe ihm fast das ganze VERBUM OBSCURUM vorgelesen. Er schrieb damals an dem LICHT-Roman, viel Pascoaes ist darin eingegangen, und viele Fragen hatte er zu Esclarmonde de Fois.
In einem Rundfunkinterview, WDR 1986.
VERBEEN 9 <<<<
albannikolaiherbst - 22. Feb, 11:18- Rubrik: HOERSTUECKE
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
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Neu erschienen August 2008
Herbst & Deters - Fiktionäre
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stabigabi5 - 6. Okt, 21:21
die robertkur
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ich dachte, er passt hier ganz gut ...
ich dachte, er passt hier ganz gut hin. gut, ja, er klingt etwas bieder, schon, ich hätts so auch nicht ... albannikolaiherbst - 6. Okt, 20:34
@stabigabi.
Warum immer dieser furchtbar überschätzte, schreckliche und uneigentliche Lüricker Gernhardt? Das will ... stabigabi5 - 6. Okt, 19:35
das tun sie wohl nicht gern, was? ...
das tun sie wohl nicht gern, was? es gibt ja auch noch den wirtschaftsteil, heute mit großem mäzen der ... stabigabi5 - 6. Okt, 19:21
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ich flog mal von irgendwo nach irgendwo, auf der letzten teilstrecke unterhielten sich zwei informatiker ...
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