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Es wird im stillen vorausgesetzt, derjenige, der etwas - oder mehr als andere – k ö n n e, trete immer bescheiden auf. Sagt einer aber, was er i s t - er braucht dabei nicht einmal zu übertreiben -, dann wird ihm das Können von den Gefühlen der andren bestritten. Denn es wird der Unterschied als schmerzhaft, wenn nicht demütigend erlebt. Deshalb, letztlich, erwartet man Demut von ihm.
Sie kann vom Künstler mit vollem Recht erwartet werden, wird seiner Arbeit eine angemessene Achtung gezollt; dann in der Tat hat er allen Grund, sich freundlich sehr zurückzuhalten. Fehlt diese Achtung indes, d a r f er die Demut gar nicht zeigen; zeigte er sie, er würde vergessen und seine ganze Gegenwart aus der Welt gedrängt. Zu verschwinden wie Pynchon kann sich immer nur ein Künstler leisten, der schon berühmt ist. Der nicht-berühmte Künstler verschwände einfach, und damit h ä t t e es sich dann. Man wäre ihn, indem er verschwindet, einfach los.
(CCCLXXI).
albannikolaiherbst - 11. Feb, 12:03- Rubrik: Paralipomena
Es blieb eine Überschrift.
Ihm träumte eine Geschichte, in der er viel spazierenging, mit anderen. Es gab Geschehen. Sie verirrten sich, es gab einen Flirt. Aber die Frau zerging, als hätte wer in Rauch geblasen. Der Mann suchte sie, fand sie nicht. Abermaliges Verirren. All das ist nicht wichtig. Aber dann träumte ihm ein Schild, das über diesen Traum aufgehängt wurde, hochgezogen, wie eine Fahne, ein Spruchband auf Demonstrationen. Darauf stand
WIRKLICHKEIT – TRAUMWIRKLICHKEIT – STRUKTURELL GENAU BLEIBEN!
Darunter stand noch eine Subline, und auf die kommt es eigentlich an:
JESUITISCHE MEDITATIONEN
Als der Mann das, verwirrt, entzifferte, wachte er auf. D a v o n wachte er auf.
[Dieses Stückchen, könnte man meinen, gehöre in die >>>> LOYOLA-Sektion. Ich denke aber, es entstammt meiner Beschäftigung mit dem hochreligiösen und zwar eigentlich und nämlich heidnischen >>>> Verbeen. Ich ordnete es deshalb gerne dreifach zu: den TRAUMPROTOKOLLEN, dem ARBEITSJOURNAL und eben LOYOLA. Einen solchen Dienst stellt twoday leider noch nicht zur Verfügung; so muß ich mich denn, wie jetzt geschehen, entscheiden.]
albannikolaiherbst - 11. Feb, 08:40- Rubrik: Traumprotokolle
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Neu erschienen August 2008
Herbst & Deters - Fiktionäre
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stabigabi5 - 6. Okt, 21:21
die robertkur
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ich dachte, er passt hier ganz gut ...
ich dachte, er passt hier ganz gut hin. gut, ja, er klingt etwas bieder, schon, ich hätts so auch nicht ... albannikolaiherbst - 6. Okt, 20:34
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Warum immer dieser furchtbar überschätzte, schreckliche und uneigentliche Lüricker Gernhardt? Das will ... stabigabi5 - 6. Okt, 19:35
das tun sie wohl nicht gern, was? ...
das tun sie wohl nicht gern, was? es gibt ja auch noch den wirtschaftsteil, heute mit großem mäzen der ... stabigabi5 - 6. Okt, 19:21
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ich flog mal von irgendwo nach irgendwo, auf der letzten teilstrecke unterhielten sich zwei informatiker ...
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