Und: Blasende Schimmel!
Sie reiten auf Schimmeln. Die vordersten blasen Fanfarentöne auf schrillen Trompeten.
albannikolaiherbst - Montag, 4. April 2005, 17:13- Rubrik: Rezensionen
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Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop
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Und: Blasende Schimmel!Sie reiten auf Schimmeln. Die vordersten blasen Fanfarentöne auf schrillen Trompeten. albannikolaiherbst - Montag, 4. April 2005, 17:13- Rubrik: Rezensionen
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Von was sonst?Mit jungenhafter Unbeholfenheit bleibt er stehen, doch sie läßt sich von ihm küssen, von seinen Lippen, die sich meist kaum bewegenbeim Küssenund dennoch alles sagen,und als wär das sprachlich nicht schon schlimm genug, setzt der Herr Hermans noch folgendes drauf:den Lippen, die, wenn er lacht, einen kleinen Teil der weißen Zähne freigeben, die unschuldig sind wie die Zähne von Kindern.
[Entweder ist der Text wirklich so schlecht oder die Übersetzung ein Skandal.] albannikolaiherbst - Montag, 4. April 2005, 16:55- Rubrik: Rezensionen
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Weltliteratur Oder Die Frauen von der Art.Mit einem Lächeln im Gesicht, gewürzt durch das Wissen, daß er (zum wievielsten Mal schon?) wieder nicht dazu kommen würde, sein nicht benötigtes Geld auf das Sparbuch einzuzahlen, geht er um das Pult herum und erblickt eine Frau von der Art, die Männern zum Verhängnis wird.
albannikolaiherbst - Montag, 4. April 2005, 16:45- Rubrik: Texte
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Die Tränen der Akazien: Der Rezensent und die Kleider des Kaisers.Es ist Den Dschungeln schon bewußt, mit welchem Kaliber sie es offenbar zu tun haben, ohne aber, daß Hermans’ Ruf in diesem Buch auch nur irgend etwas entspräche… - da erreicht sie eine Mail:
Lese gerade deine sachen zu fw hermans. Sei da bitte ganz vorsichtig mit „stilistischen ungenauigkeiten des autors“. Fwh hat sich zeitlebens – nicht nur wg. der nazizeit – gegen übersetzungen seines werkes gesträubt, weil er es für unübersetzbar hielt. Habe in tiefsten ddr-zeiten sein ‘nooit meer slapen’ auf holländisch gelesen; wenn ich nur mal zeit hätte, es mit der vorliegenden übersetzung zu vergleichen. In holland gilt er als einer der sprachmächtigsten dichter, und ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß die von dir monierten ungenauigkeiten auf das konto des übersetzers gehen… Je nun, was aber tun, wenn der vorliegende Text von Ungenauigkeiten, falschen Bildern und Tempuswechseln, unglaubwürdiger Personenzeichnung (wenn man von einer solchen überhaupt sprechen kann), vor allem aber schlechter Sprache so sehr strotzt, daß nicht alles der Übersetzerin untergeschoben werden k a n n ? Wie beurteilen, wieiviel auf ihr Konto zu buchen ist und was dagegen sich schon dem Original selber verschuldet? Was soll einer schreiben, der einen Mann nackt herumgehen sieht? Daß er bekleidet sei – nur weil es sich um einen Kaiser handelt? Und welch ein Unrecht des Verlages! Zur möglicherweise ersten Begegnung mit einem Autor von - wie gesagt wird - Weltrang ein Buch von unterem Niveau zu machen. Das - im Deutschen jedenfalls - von allerhöchstens philologischem Interesse ist. albannikolaiherbst - Montag, 4. April 2005, 14:59- Rubrik: Rezensionen
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