Gender. Wigwogl von Fritz. Rolf Michaelis.
Was träumst du noch, Tochter der großen Stadt? Siehst du nicht, ich weine. Was fällt auf dein Bett? Steine, lauter kleine Steine weine ich. Andere Tränen, kennt dieses Land nicht. Wiglwogl, nirgendwo. Dort bist du zuhause, ganz so wie: die Söhne und Töchter dieses Landes. Wiglwogl, nirgendwo. Du mußt suchen, finden wirst du sie nicht mehr. Diese Wunden heilt dir niemand.
Dazu Rolf Michaelis am 10. Januar 1986 in der ZEIT:
Mit einer “steinbeißenden Frau” und anderen Fabelwesen ist der Roman eine Mischung aus der Märchenwelt Tolkiens (“Der Herr der Ringe”) und einer gewissen Art der Literatur von Frauen, in der Ökonomie des Erzählens geringer geschätzt wird als ungehemmt strömendes Erzählen.
albannikolaiherbst - 29. Mrz, 20:00- Rubrik: Arbeitsjournal
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