Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 d e

 

Der Flick-Komplex. Sehr schlüssig ist d i e s e Feststellung.

Aber sie hilft über das Problem einer tragischen Faktizität nicht hinweg; wir Enkel s i n d keine Täter, kaum waren das die Kinder:

Während die meisten Täter des Holocausts gestorben sind, leben die Opfer zum Teil noch. Diese Verschiebung ist einfach zu erklären: Ein heute 68jähriger Deutscher konnte 1944 kein Täter sein, ein 69jähriger Jude sehr wohl ein Opfer.
Richard Chaim Schneider im Tagesspiegel vom 29. Mai 2004


Wobei zusätzlich festgestellt und darauf beharrt werden muß, daß Deutscher und Jude zu sein nicht notwendigerweise ein Widerspruch ist.


[Es muß nur am Rande vermerkt werden, daß der von Den Dschungeln nunmehr so genannte Flick-Komplex für mich eher ein Ribbentrop-Komplex ist, für den, anders als bei jenem, nichts als ein N a m e Anlaß gibt.]

Das Geld stimmt ab.

Demokratie.
Auch in den Herzen.