Der Flick-Komplex. Sehr schlüssig ist d i e s e Feststellung.
Aber sie hilft über das Problem einer tragischen Faktizität nicht hinweg; wir Enkel s i n d keine Täter, kaum waren das die Kinder:
Während die meisten Täter des Holocausts gestorben sind, leben die Opfer zum Teil noch. Diese Verschiebung ist einfach zu erklären: Ein heute 68jähriger Deutscher konnte 1944 kein Täter sein, ein 69jähriger Jude sehr wohl ein Opfer.
Richard Chaim Schneider im Tagesspiegel vom 29. Mai 2004
Wobei zusätzlich festgestellt und darauf beharrt werden muß, daß Deutscher und Jude zu sein nicht notwendigerweise ein Widerspruch ist.
[Es muß nur am Rande vermerkt werden, daß der von Den Dschungeln nunmehr so genannte Flick-Komplex für mich eher ein Ribbentrop-Komplex ist, für den, anders als bei jenem, nichts als ein N a m e Anlaß gibt.]
Während die meisten Täter des Holocausts gestorben sind, leben die Opfer zum Teil noch. Diese Verschiebung ist einfach zu erklären: Ein heute 68jähriger Deutscher konnte 1944 kein Täter sein, ein 69jähriger Jude sehr wohl ein Opfer.
Wobei zusätzlich festgestellt und darauf beharrt werden muß, daß Deutscher und Jude zu sein nicht notwendigerweise ein Widerspruch ist.
[Es muß nur am Rande vermerkt werden, daß der von Den Dschungeln nunmehr so genannte Flick-Komplex für mich eher ein Ribbentrop-Komplex ist, für den, anders als bei jenem, nichts als ein N a m e Anlaß gibt.]
albannikolaiherbst - 27. Mrz, 20:06- Rubrik: NOTATE
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