Material mit Pistole.
albannikolaiherbst - 10. Mrz, 15:28- Rubrik: Arbeitsjournal
10 Kommentare - Kommentar verfassen - 698 mal gelesen
|
Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Material mit Pistole.
albannikolaiherbst - 10. Mrz, 15:28- Rubrik: Arbeitsjournal
10 Kommentare - Kommentar verfassen - 698 mal gelesen
Von Bugmann.Literatur setzt sich ihre eigene Wirklichkeit. Das heißt nicht, daß sie nichts mehr mit jener Wirklichkeit zu tun hat, die wir als “Realität” von der Fiktion abgrenzen und die wir mit unserer Alltagswahrnehmung gleichsetzen. Daraus wächst Literatur hervor, darüber setzt sie sich aber auch hinweg. Sie tut das dort am konsequentesten, wo sie das Besondere ins Allgemeine auflöst. Paradoxerweise hat Fiktion, hat Literatur gerade dort wieder am unmittelbarsten mit Realität und Alltagswahrnehmung zu tun, wo sie ihrem Kunstanspruch in hohem Maße gerecht wird, wo sie als literarisches Kunstwerk ihre eigene Wirklichkeit schafft.
albannikolaiherbst - 10. Mrz, 14:16- Rubrik: Arbeitsjournal
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 443 mal gelesen
Distanzficken.>>>> So weit die Phalli tragen.
[Hätten es Die Dschungel protokolliert, gehörte es in die "Schulungen zum Menschenfeind", Abt. "Unglaublichkeiten".] albannikolaiherbst - 10. Mrz, 13:54- Rubrik: Chats
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 1168 mal gelesen
Unbarmherzig mit den Freunden.Denen gegenüber, die einem helfen, ganz unnachsichtig sein. Damit sich nicht das Gefühl vermittelt, daß man korrupt sei.
Das ist die perfide Dialektik im, um mit Nietzsche zu sprechen, feineren Charakter. [Wie der verliebte Lehrer bei der Notenvergabe an die heimlich begehrte Schülerin in besonderem Maße streng ist.] albannikolaiherbst - 10. Mrz, 10:38- Rubrik: NOTATE
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 422 mal gelesen
Klapperdieplapper. Rathjen über Fritz.Der Marianne-Fritz-Leser hat die Chance, sich zu verlieren – und wenn er Glück hat, findet er sich wieder, aber wenn nicht, hat er auch sehr viel davon.
albannikolaiherbst - 10. Mrz, 10:09- Rubrik: Sprache
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 866 mal gelesen
Die Perfidie des Zusammenhangs. Lieber Leander Sukov,
(…) Ja, ich hänge momentan in etwas, das ich "Die Perfidie der Zusammenhänge" nennen möchte. Andere würden darüber öffentlich schweigen, schon gar, was ihren Seelenzustand anbelangt. Aber ich bin Schriftsteller und mit unter anderem Den Dschungeln ganz bewußt unter dem Vorsatz angetreten, Binnenverhältnisse so nach außen zu kehren, daß bewußt wird, wie sich ein solches Außen in der Dichtung überhaupt herstellt. Dazu gehört gerade auch dieser sehr heftige, binnenpsychische Widerspruch, in dessen Vollzug einem die erotische Dominanz von ökonomischer Impotenz zerschnitten wird. So etwas ist nicht nur auszuhalten, sondern darzustellen. Es ist das Rückgrat des Poeten, dergleichen s o zu tun, als handelte es sich um ein Romangeschehen, dessen F i g u r er selber sei. Dadurch behält er letztlich seinen Stolz. (…) Ihr ANH albannikolaiherbst - 10. Mrz, 07:36- Rubrik: Korrespondenzen
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 432 mal gelesen
Der menschliche Irrtum."Ich will aber g e m e i n t sein!” Nichts tagischer als diese Hoffnung. Denn gemeint ist das Aussehen, ein Lächeln - mithin Physiognomie; ist eine Haltung, Charakter - also Erziehung und Kultur; sind Achselhöhlen, die Lenden - nämlich Anatomie. Gemeint ist Chemie und elektronische Physik, sind Körperströme und die Ahnen. Doch niemals, nirgends, ein Ich. (CXXXI). albannikolaiherbst - 10. Mrz, 00:23- Rubrik: Paralipomena
13 Kommentare - Kommentar verfassen - 611 mal gelesen
|
|