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ANH's Rezension über das Buch heute in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG.
NACHTRAG (4. September): Die FAZ hat den Text aus dem Netz genommen. Er wird ab morgen bei den Fiktionären nachzulesen sein. Vorerst stelle ich ihn einmal h i e r hinein:
aus einem totenhaus fassung 2 050804 (doc, 34 KB)
NACHTRAG II: Der Link wurde von der FAZ nur verlegt. Er findet sich jetzt >>>> h i e r.
albannikolaiherbst - 4. Sep, 12:12- Rubrik: Rezensionen
1.
Stellenbewerbung ohne vorherige Anzeige
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe über Ihnen dürch INTERNET gehört. Meine Name ist POPOVICIU DOINA, ich bin Dipl.ing. Bekleidungstechnik mit einer sehr gutes Erfahrungs in Produktion und internationals Verträgs. Die gegenwärtige Stellung ist der Vertreter - STEILMANN Deutschland an einen Rümanischebetrieb . Zu Ihrer weiteren Information finden Sie in der Anlage einen detaillierten Lebenslauf oder an WEB-adresse : http://popdoina.tripod.com/index.html.
Ich suche eine neue Arbeitplatz mit andere größere Moglichkeiten. Meine e-mail Adresse ist: apopovici@keysys.ro und tel: 0040-724.002.323 0040-726.794.938 Ich würde mich frenen, bald von Ihnen zu hören.
Mit besten Grüßen
Doina Popoviciu
2.
Sehr geehrte Frau Popoviciu,
danke sehr für Ihre Stellenanfrage. Die Fiktionäre sind allerdings ein rein fiktives Unternehmen, in dem sich reale Menschen und Avatare zu einem Projekt zusammengefunden haben, das Sie sich unter http://albannikolaiherbst.twoday.net anschauen und mitverfolgen, an dem Sie gern auch teilnehmen können. Nur stellen wir keine Mitarbeiter ein, sondern unser Mitarbeiterkreis ergibt sich oft zufällig und völlig ohne finanzielle Intentionen. Einige Fiktionäre wissen darüber hinaus nicht einmal, daß sie welche sind.
Mit bestem Gruß
Hans Erich Deters
3.
Vielleicht kann jemand aus der Dschungel-Leserschaft helfen.
Deters - 4. Sep, 11:18- Rubrik: Korrespondenzen
Die Arbeit an der Erzählung läuft erstaunlich gut. Plötzlich der richtige Einfall, dann noch einer, wie so oft ergibt sich der Verlauf einer Geschichte, indem ich mich auf den Fluß der Sätze verlasse, dann tatsächlich zugleich in einer Linzer Kellerkneipe sitze wie vor einer venezolanischen Hütte liege, ich rieche den warmen aufgewirbelten Staub, und schon kapiert man, was man da eigentlich erzählt. Immer wieder lose Fäden, die später abgeschnitten und verkittet werden müssen, damit die Form auf den Inhalt stimmt... aber das laufen lassen und vertrauen.
Ich war ganz benommen gestern nachmittag, als ich den Kleinen vom Kindergarten abholte, war noch ganz befangen in diese eigenartige Welt, in der man sich völlig schuldlos mit Schuld belädt und sie – annimmt.
Die Vergana brach unmittelbar in der Singlinie ab, lachte hell und zuckte gleichsam entschuldigend mit den Schultern. Die etwa dreißig Anwesenden klatschten, jemand juhute ein bißchen deplaziert, weil allzu privat gemeint, und Perez griff zur Gitarre. Rauchwolken stiegen von den Tischen auf. Kleines gläsern funkelndes Vorspiel, dann hub die Vergana wieder an: Oye la historia que contome un día el viejo enterrador de la comarca era un amante que por suerte impía su dolce bien le errebató la parca. Abermals schluckte der gutturale Ansatz alle Kindlichkeit weg, die vielleicht siebzehn, vielleicht bloß fünfzehn Jahre, die die Sängerin bislang auf der Welt war, schienen von Generationen vollgestopft worden zu sein. Was mochte, dachte ich, dieses Geschöpf bereits erlebt haben, durch welches Elend war sie gegangen, welche Wollüste hatten sie gefüllt! Und wieviel schuldlose Schuld mochte ihren Lebenslauf schon säumen, wieviele Herzen waren von ihr, wie oft war ihr eigenes gebrochen woren, daß sie einem alten Totengräber diesen klagenden Ausdruck schenken konnte, ihm, dem stummgewordenen, die Sprache rückerstatten? Was überhaupt hatte sie nach Europa, was ausgerechnet nach Linz gebracht, in diesen barocken BiedermeierOrt, an dessen Modell bis ganz zuletzt ein furchtbarer österreichischer Diktator in seinem Berliner Führungsbunker herumgebastelt hat und in dem nun sie sich durchschlagen mußte mit den vielleicht 150 Euro, die sie und ihr Begleiter für ihre gelegentlichen Auftritte einnahmen? Und dann sah die Vergana mich wieder an... y para siempre se quedó dormido ...sah mich an und hielt den Ton.
albannikolaiherbst - 4. Sep, 10:10- Rubrik: Arbeitsjournal
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Herbst & Deters - Fiktionäre
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NEUES
Melville - 18. Jul, 22:56
Bd1
crap-us-cul(e)
der beschissene Morgen nach einer durchzechten Nacht. Es waren aber diese Augen. Ich ... walhalladada - 18. Jul, 21:30
Hänschen Wurst fühlt sich ganz einverstanden ...
Hänschen Wurst fühlt sich ganz einverstanden ! Paul Reichenbach - 18. Jul, 19:52
Proteus Hanswurst. 18. 07. 2008. ...
„…
Von Leuten verfolgt, nahm er die Gestalt / eines Löwen an oder einer Flamme, /eines Baumes, der ... Paul Reichenbach - 18. Jul, 19:49
>>>>Der Blogger Hanswurst ...
>>>>Der Blogger Hanswurst heißt Proteus ;-) albannikolaiherbst - 18. Jul, 14:52
気 und Lancôme oder Die Aufladung. ...
(...)
Wie aus der wolkenzerrissenen Bamberger Nacht nun die Sonne,
Anahit, meine Geliebte, heraufsteigt. ...
DIE DSCHUNGEL.ANDERSWELT
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zuletzt aktualisiert am 18. Jul, 22:56
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