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An der Grenze.
Ich: „Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen...“ (gegen meine Ausreise.)
Er: „Das werden wir gleich sehen“, indem er meinen Paß scannt.
Pluralis maiestatis. Und berufliche Affirmation, die Selbst geworden ist.
(LXI)
albannikolaiherbst - 30. Jul, 21:48- Rubrik: Paralipomena
Zum ersten Mal wurde der Westen zum Objekt. Daß der Osten ihm das zurücktat, verzeiht er ihm nicht.
(LX)
herbst & deters fiktionäre
albannikolaiherbst - 30. Jul, 21:41- Rubrik: Paralipomena
[Schönberg, Das Klavierwerk.)
Aus gegebenem Anlaß:
Wenn sie diese Wut überwältigt, gibt es keine Ungerechtigkeiten mehr, über die sie in Klagen ausbrechen könnten, und so gleichen sie auf einmal der Mutter eines toten Kindes, in der eine Milch wieder hochsteigt, die nicht mehr gebraucht wird. Denn ich sage dir: Der Mensch sucht seine eigene Dichte und nicht sein Glück.
albannikolaiherbst - 30. Jul, 20:45- Rubrik: Texte
Nachdem Google nun a l l z u häufig eine bestimmte Begriffskombination bei mir suchte, habe ich ein paar literarische Beiträge etwas umgebaut. Ich möchte nicht gern für meine Poetik ins Gefängnis gehen müssen (was ich aber täte, käme es drauf an); bei weiteren Einstweiligen Verfügungen und weiteren etwaig zu zahlenden Strafen wär ich binnen kurzem so pleite, daß ich die Beugungshaft antreten m ü ß te. Denn ich beugte mich nicht, sondern suchte nach wiederneuen Formen.
NB.: Sollten Sie also irgendwann plötzlich nichts mehr in Den Dschungeln lesen, jedenfalls nichts mehr von mir, so wissen Sie, wo ich dann im Wortsinn feststecke. Ich bin absolut bereit, bis zum Äußersten zu gehen, möchte das aber gerne, vor allem wegen meines Jungen, vermeiden. Allerdings gäbe es in dem für mich schlimmsten Fall immer noch Deters, Daniello und die anderen, fiktionär hier weiterzuschreiben. Außerdem wären Die Dschungel dann prinzipiell mit einem Mal auch für „fremde“ Beiträger offen. Wahrscheinlich. Denn d a r ü b e r zu entscheiden, liegt, bin ich dazu verhindert, bei Deters (Daniello ist mir – verzeihen Sie, Dietrich - zu heikel).
albannikolaiherbst - 30. Jul, 20:07- Rubrik: Arbeitsjournal
Japanisch für rauschhafte Flutwelle, Brecher.
Auch das wäre ein schöner Romantitel.
NACHTRAG (Januar 2005):
"Schön" klingt unterdessen sehr zynisch. Ein guter wäre es dennoch, auch wenn ihn das Aktuelle unmöglich gemacht hat für einige Zeit. Aber ANDERSWELT e r z ä h l t von einer Zunami. Und bekommt von dem Geschehenen nun unterstrichenen Wert.
(Zunami 1).
>>>> 2
albannikolaiherbst - 30. Jul, 19:10- Rubrik: NOTATE
Den halben Tag mit meinem Jungen im Freibad herumgetollt, er lernt zu tauchen (und ich erinnere mich, daß auch mir zu tauchen vor dem Schwimmen gelang), probiert, lange die Luft anzuhalten, taucht unter meinen Beinen durch, stößt sich an ihnen mit seinen kleinen Händen ab; er wird ein guter Läufer zudem, bekommt eine für sein Alter enorme Gechwindigkeit, wenn er, die Wasserpistole gezückt, hinter mir herpest, um mir Garben aus nassen Strahlen zu verpassen...
... und dann kommt die Kinderfrau, um ihn zur Welle zu bringen, morgen reist er mit ihr an ihre Heimat für neun Tage fort, auf die Insel, ins Mittelmeer, ich sehe ihn jauchzen, Sandburgen bauen... und kann nicht dabeisein. Zugleich mit dieser großen Freude für ihn, seiner Aufregung, sich mit dem Flugzeug über die Wolken zu erheben, schrumpft mir das Herz. Es gibt, hat man Kinder, das Wunder, alles zum zweiten Mal zum ersten Mal zu sehen.. und dieses sein erstes (bewußtes) Mal werd ich verpassen; wenn ich mit ihm in etwas mehr als drei Wochen zu „Zio“ Eigner reisen werde, wird es bereits sein zweites Mal sein.
Das Schlimmste an Trennungen sind die Ambivalenzen durch Kinder.
[Sich zusammenreißen. Das Zimmer des Jungen aufräumen. Die Küche herrichten. Sich rasieren. Sein Zeug zusammenpacken. Und die Kinderwohnung verlassen. Die Arbeitswohnung ist eine andere Welt. Da stehen die Bücher. Da steht die Musik.]
albannikolaiherbst - 30. Jul, 17:37- Rubrik: Tagebuch
- 383 mal gelesen
albannikolaiherbst - 30. Jul, 09:16- Rubrik: Buchverbot
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Neu erschienen August 2008
Herbst & Deters - Fiktionäre
NEUES
read An - 7. Okt, 01:20
untitled
in welche richtung blickst du
wenn zwischenräume uneins sind,
schrift der ungewissheiten,
ausrufe ... stabigabi5 - 6. Okt, 21:21
die robertkur
wurde abgesagt. stabigabi5 - 6. Okt, 21:20
ich dachte, er passt hier ganz gut ...
ich dachte, er passt hier ganz gut hin. gut, ja, er klingt etwas bieder, schon, ich hätts so auch nicht ... albannikolaiherbst - 6. Okt, 20:34
@stabigabi.
Warum immer dieser furchtbar überschätzte, schreckliche und uneigentliche Lüricker Gernhardt? Das will ... stabigabi5 - 6. Okt, 19:35
das tun sie wohl nicht gern, was? ...
das tun sie wohl nicht gern, was? es gibt ja auch noch den wirtschaftsteil, heute mit großem mäzen der ...
DIE DSCHUNGEL.ANDERSWELT
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zuletzt aktualisiert am 7. Okt, 01:20
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Die Dschungel. Anderswelt
Herbst & Deters Fiktionäre
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