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Anna Puck schreibt mir eben in einer mail:
Ich lade Dich ein, das, was ich Dir privat (Wortbedeutung = "der Öffentlichkeit geraubt") schreibe, in Deinem öffentlichen Forum zu präsentieren. Ich schlage im Kluge nach und finde: privat Adj. (>16. Jh). Entlehnt aus 1. 'privatus', eigentlich 'abgesondert (vom Staat)', dem PPP.von 1. 'privare' ('privatum': 'berauben', 'absondern', zu 1. 'privus': 'eigentümlich', 'einer Sache beraubt', 'für sich bestehend'. Insofern ist eine Privatperson wenn nicht dem Staat gestohlen, so doch absonderlich.
U n d: Sind verbotene Bücher demnach - g e r a u b t e? Wem? Dem Staat? Der Öffentlichkeit?
Die von der Privatperson initiierte Zensur ( an sich selbst schon ein Eisenholz) bringt ein Wort zu seinem Ursprung zurück. Welch bittere dialektische Volte!
P.S.: Wortsteine auf die Panzer der normativen Gesetzgebung werfen.
albannikolaiherbst - 5. Jul, 16:42- Rubrik: Sprache
Nachdenken. Hilflosigkeit. Er mußte vier oder fünf Gefährtinnen gleichzeitig um sich wissen und jede von ihnen nach Belieben vor den Kopf stoßen können. Der Psychoanalytiker sieht darin den Haß auf die Mutter manifestiert. Müdigkeit. Ruhesuche.
>>> Daniela Pogade
albannikolaiherbst - 5. Jul, 14:42- Rubrik: Tagebuch
- 425 mal gelesen
An Dietrich-Daniello:
Habe einen Stammtisch für Alleinstehende zwischen 30 und 50 gegründet, teilweise akademisch und in jedem Fall aufgeschlossen und gebildet. Wir treffen uns regelmäßig freitags zum Stammtisch und zu anderen Aktivitäten zu anderen Zeiten. Inzwischen gibt es eine Homepage mit vielen Aktivitäten dazu, auf der Du vielleicht auch fündig wirst? Du könntest auch selbst Einträge machen. Schau mal unter: www.wir.kommen.gerne.ms
Gruß
Edith Piaf
An Edith Piaf:
"Alleinstehende zwischen 30 und 50" klingt aber nach einem g a n z schaurigen Club. Ich entsinne mich der "Ball Paré" genannten frühen Siebziger-Jahre-Lokalitäten.
DD
An Dietrich Daniello:
Diese Typen kenn ich nicht. Wir sind alles andere als schaurig.
War auch nur ein Vorschlag!
Wenn Du kein Interesse hast, dann Papierkorb.
Gruß
EP
An Edith Piaf:
Das waren keine "Typen", sondern Restaurants für ältere, wie wir heute sagen, „Singles" auf Partnersuche. Man saß dort vor Tischtelefonen, das Lämpchen an, auf dem ein Nümmerchen stand, dann telefonierte man, während vorn auf der Bühne jemand sang, der aussah wie eine Mischung aus Gerhard Wendland und antezipiertem Grönemeyer („Diesmal, M e n s c h, muß es Liebe sein!"), also gleich z w e i Scheußlichkeiten in einer, zu der sich die Musik als dritte addierte... Ich bin als 15jähriger da öfter mit befreundeten Rabauken eingestiegen, durchs Klofenster... meine ersten Kenntnisse humaner Feldforschung rühren aus dieser Zeit, glaube ich.
NACHTRAG
Dreschfete (3)
Willkommen beim Landflirt
herbst & deters fiktionäre
albannikolaiherbst - 5. Jul, 12:37- Rubrik: Korrespondenzen
N o c h schlimmer als die frühe WhiskyNeige im Ausguß ist es, vor der Arbeit und neben ihr schlimme Post zu beantworten: etwa an Ämter, die Geld wollen, wo doch das Herz schon ohnedies bezahlt und sich eben deshalb nicht ducken läßt. Für den Stolz das Recht verteidigen: zu sorgen, wie ein V a t e r will. Mit Seele und Ökonomie. Aber sich die Entscheidung darüber nicht wegnehmen lassen.
albannikolaiherbst - 5. Jul, 10:29- Rubrik: Tagebuch
- 323 mal gelesen
Jetzt erst (8.22 Uhr) gemerkt, wie spöttisch sich die "Dinge" treffen. Ihr Unthier, jetzt ...Myschkin
(Ganz eindeutig ein Tag der Oratorien und Messen. Ein bißchen saeclum in favilla kann sicher nicht schaden.)
albannikolaiherbst - 5. Jul, 08:22- Rubrik: Tagebuch
- 347 mal gelesen
Nach dem (sehr verspäteten: 7.45 Uhr) Aufstehen zu Bachs F-Dur-Messe den abgestandenen Whisky von gestern nacht in die Spüle kippen und Schaum aus Zahnpasta und Speichel hinterherspucken. Die PAVONI ins Gloria zischen lassen. Mit dem latte machiato an den Schreibtisch, dessen Chaos nervös machen sollte, rührte der Magendruck d a h e r. Manchmal fehlen wieder die Zigarren. (Quoniam tu solus)
albannikolaiherbst - 5. Jul, 08:07- Rubrik: Tagebuch
- 423 mal gelesen
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Neu erschienen OKtober 2008
Neu erschienen August 2008
Herbst & Deters - Fiktionäre
NEUES
albannikolaiherbst - 21. Nov, 13:00
Träumen wir von elektrischen Schafen? ...
>>>> Christopher Strachey, Vater des europäischen (westlichen) Computers (eben n i c h t ... Paul Reichenbach - 21. Nov, 10:27
Spannung. 21. 11.2008. Paul Reichenbach ...
Heute ist der entscheidende Tag. Wer mich kennt, das sind nicht viele, weiß um was geht. Hier tut es ... anadyomene - 21. Nov, 09:09
...göttlicher Geist...
jetz nicht mehr anonym ;)
Gerade in diesem biologischen Konstrukt, das sich von wissenschaftlicher ... Anadyomene (anonym) - 21. Nov, 08:48
Schier grenzenlose Kopulationsbereitschaft ...
Es ist nicht leicht ------> für die ohne und in der Biologie. albannikolaiherbst - 21. Nov, 08:28
Träumen wir von elektrischen Schafen? ...
Erster Tag: Vorbereitung. Und nix klappt nich', nur manches. (>>>> Programm)>>>> ...
DIE DSCHUNGEL.ANDERSWELT
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zuletzt aktualisiert am 21. Nov, 13:00
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