Das ist eine Ehrung.
"Link des Monats", immerhin:
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albannikolaiherbst - Donnerstag, 17. Juni 2004, 23:04- Rubrik:
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Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop
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Das ist eine Ehrung."Link des Monats", immerhin:
Forum Literatur albannikolaiherbst - Donnerstag, 17. Juni 2004, 23:04- Rubrik:
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Anatomie der KorrumpelSie hat etwa eine Körperhöhe von 2,5 cm, so sie (das ist der Fachterminus, ich kann nichts dazu) “angedockt” hat. Als Freiläufer vermag sie sich auf 15 cm zu strecken, ergibt also einen auch für Bayern akzeptablen Gnom, der weniger mit dem Kinder-Shrek als mit Pumuckl verwandt ist, aber dessen anarchisches Gemüt auf das moralischste ablehnt. Die Korrumpel paßt sich nämlich gern an und m u ß das auch, schon aus infektiösen Gründen. Am Körper getragen sieht ihre Tarnung s o aus:
Deutlich ist die Ein- und Austrittsstelle der Korrumpel zu erkennen; deshalb gehen befallene Personen gerne bedeckt. Wer sich vor Ansteckung schützen möchte, meide deshalb Literaturbetriebsler mit Schals und für die Witterung ungewöhnlicher Bekleidung. Die vom Laich der Korrumpel hervorgerufene Irregularität ist eine sehr tiefgehende, knotige Schnittstelle mit zentraler Einschmelzung für andere Korrumpelwirte. Sie dient dem Gnom als Puppe und wird besonders gern von Juroren literarischer Wettbewerbe, in Redaktionen und Akademien getragen, u. zwar einzeln oder gehäuft, evtl. schubweise; vgl. Karbunkel. Auch beste Freunde sind davor nicht gefeit; plötzlich leiden auch sie an so einem Ding und müssen sich aus purer Scham und Selbstschutz handgemein machen. Deshalb finden sie sich plötzlich in Juries wieder, von denen sie selbst keine zwei Monate vorher mit Verve bepriesen wurden. Man vergleiche die personale Zusammensetzung der wichtigsten Preiskommitees der letzten vier Jahre, um zu ermessen, mit welcher Geschwindigkeit die Korrumpel sich fortpflanzt. Und hat sie es getan – wir sind uns über ihr Geschlecht durchaus uneins, wahrscheinlich ist sie den Marmorkrebsen verwandt -, legt sie sich unvermittelt in der Paris-Bar in ihrem Pantoffel zur Ruhe. Und wieder trägt Otto Sander sie mütterlich heim.herbst & deters fiktionäre albannikolaiherbst - Donnerstag, 17. Juni 2004, 21:19- Rubrik: DieKorrumpel
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Schade. Aber sei's drum!Als ich gestern das kleine Stückchen über Die Korrumpel schrieb, dachte ich, es sei m e i n e Erfindung... das war es in dem Moment ja auch. Nun suche ich bei google, um vielleicht eine (möglichst Haut-)Krankheit dieses Namens zu finden und stoße auf die Berliner Ausbildung. Dennoch, ich mag Die Korrumpel nicht wieder aus dem Auge verlieren, mir kam gerade ein Hyperlink zum Kinder-Shrek in den Sinn, dem dieser Oger nicht ähnlich sehe.... wirklich, mehr s p ä t e r dazu. Jetzt erst einmal: Nein, den Korrumpel gab es auch schon, bevor i c h ihn entdeckte.
albannikolaiherbst - Donnerstag, 17. Juni 2004, 15:31- Rubrik: DieKorrumpel
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LilithFür Wigand Langes Kunstbuch-Projekt mit der kleinen Erzählung "Die Unheil" auf Kiefers Lilith von 1997 begonnen; ich habe eine A h n u n g von dem Ton, den das Geschichtchen braucht, immer muß ich an Maupassants Horla denken, aber ich hab ja nicht soviel textuale Raumzeit zur Verfügung, um sich alles organisch entwickeln zu lassen, zwei Seiten müssen genügen. Imgrunde muß "die Unheil" also schon da, muß sie bereits anwesend sein (was sie auch ist, hier und jetzt). Man darf sie auch nicht konkret benennen können, und schon gar nicht darf der Text ins "gothical" abrutschen. Am besten wäre, er bliebe, bei allem Zittern, glaskalt.
Lilith als Personifizierung dessen, was "Angst" genannt wird, die ja im Gegensatz zur Furcht ungerichtet, inkonkret ist. Ich frage mich gerade, weshalb ich "d i e Unheil" und nicht "d e r Unheil" schreibe. P.S.: Vertipper eben: "Unheilt" - "unheilen"... seltsam. >>>weiter herbst & deters fiktionäre albannikolaiherbst - Donnerstag, 17. Juni 2004, 09:20- Rubrik: Arbeitsjournal
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XIIIDer Suchtcharakter elektronischer Spiele ist vom Computer vervollkommnet worden und geht bruchlos auf die psychische Wirkung von Chats über. Erstaunlicherweise spiegelt die Netzlust am Surfen und dann schon am Bloggen dasselbe. Ja, ich surfe (besser: schalte, "klicke") zwischen diesen Cybersüchten hin her und merke nicht, daß da ein Meer gar nicht i s t. Oder, schlimmer, merke es s c h o n: - - - doch solange die Kämme der Wellen mich tragen über dem Nichts..?
zu den Paralipomena I bis XII: herbst & deters fiktionäre albannikolaiherbst - Donnerstag, 17. Juni 2004, 06:45- Rubrik: Paralipomena
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23.50 Uhr Nach der BarGestern schrieb ich in einen Eintrag einen Link, und heute bringt mir G. in die Bar Laings "Knoten" m i t: Das Buch sei nicht mehr erhältlich gewesen, er habe es bei ebay ersteigert, und er meine, ich müsse es lesen. Wegen meiner Situation. Der Frauen wegen.
Es entspinnt sich folgender Dialog: Er: "Du läßt keine Frau wirklich an Dich heran." Ich: "Das stimmt. Denn ich liebe nach wie vor K." Er: "Aber ihr seid seit zweieinhalb Jahren getrennt." Ich: "Ich habe einen Sohn. Liebte ich sie nicht weiter, dann auch ihn nicht." Er: "Dann darfst Du aber auch mit anderen Frauen nichts anfangen." Ich: "Ich bin aber nicht abstinent." Er: "Das warst du auch nicht, als du noch mit K. zusammen warst. Also hast du sie gar nicht geliebt." Ich: "Doch. Und ich tu es noch immer." Er: "Du hast sie nie wirklich an dich herangelassen. Nie ganz. Immer waren auch andere da." Ich: "Deswegen lasse ich ja n u n niemanden an mich heran." Er: "Das genau hab ich dir doch vorgeworfen." Knoten. Eben. herbst & deters fiktionäre albannikolaiherbst - Donnerstag, 17. Juni 2004, 00:02- Rubrik: Tagebuch
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