Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

e   Marlboro. Prosastücke, Postskriptum Hannover 1981   Die Verwirrung des Gemüts. Roman, List München 1983    Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger. Lamento/Roman, Herodot Göttingen 1986   Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, Dielmann Frankfurtmain 1993, dtv München 2001   Wolpertinger oder Das Blau. Roman, Dielmann Frankfurtmain 1993, dtv München 2000   Eine Sizilische Reise, Fantastischer Bericht, Diemann Frankfurtmain 1995, dtv München 1997   Der Arndt-Komplex. Novellen, Rowohlt Reinbek b. Hamburg 1997   Thetis. Anderswelt. Fantastischer Roman, Rowohlt Reinbek b. Hamburg 1998 (Erster Band der Anderswelt-Trilogie)   In New York. Manhattan Roman, Schöffling Frankfurtmain 2000   Buenos Aires. Anderswelt. Kybernetischer Roman, Berlin Verlag Berlin 2001 (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie)   Inzest oder Die Entstehung der Welt. Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, Schreibheft Essen 2002   Meere. Roman, Marebuch Hamburg 2003 (Verbotene Fassung)   Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen. Poetische Features, Elfenbein Berlin 2004   Die Niedertracht der Musik. Dreizehn Erzählungen, tisch7 Köln 2005   Dem Nahsten Orient/Très Proche Orient. Liebesgedichte, deutsch und französisch, Dielmann Frankfurtmain 2007
Meere. Roman, Letzte Fassung. Gesamtabdruck bei Volltext, Wien 2007.    Meere. Roman, „Persische Fassung“, Dielmann Frankfurtmain 2007    Aeolia.Gesang. Gedichtzyklus, mit den Stromboli-Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage ohne ISBN, Galerie Jesse Bielefeld 2008   Kybernetischer Realismus. Heidelberger Vorlesungen, Manutius Heidelberg 2008   Der Engel Ordnungen. Gedichte. Dielmann Frankfurtmain 2009   Selzers Singen. Phantastische Geschichten, Kulturmaschinen Berlin 2010   Azreds Buch. Geschichten und Fiktionen, Kulturmaschinen Berlin 2010   Das bleibende Thier. Bamberger Elegien, Elfenbein Verlag Berlin 2011   Die Fenster von Sainte Chapelle. Reiseerzählung, Kulturmaschinen Berlin 2011   Kleine Theorie des Literarischen Bloggens. ETKBooks Bern 2011   Schöne Literatur muß grausam sein. Aufsätze und Reden I, Kulturmaschinen Berlin 2012   Isabella Maria Vergana. Erzählung. Verlag Die Dschungel in der Kindle-Edition Berlin 2013   Der Gräfenberg-Club. Sonderausgabe. Literaturquickie Hamburg 2013   Argo.Anderswelt. Epischer Roman, Elfenbein Berlin 2013 (Dritter Band der Anderswelt-Trilogie)   James Joyce: Giacomo Joyce. Mit den Übertragungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks Bern 2013
________________________________


 

Das Auge der Sìdhe. PP254, 24. Oktober 2014: Freitag. Anderland (2).

[Fortyfour Lions, Desk 2.
Enescu Erste Cellosonate f-moll.]
Dichter und Sìdhe: schön, daß das, Englisch, „she“ gesprochen wird. Triester Burgen und Türme. Es regnet quasi unentwegt, die Schuhe haben Wasserflecken. Hartnäckig, sag ich Ihnen. Man muß die Rüstung sehr gut fetten. Unter der Erde sieht man aus des Venusberges (gleichsam) Stratosphäre auf den Minimundus hinunter (herunter?). Spöttisch nachts der Freund: „In dem Soundso-Café seid ihr gewesen? Na, da könnt ihr euch aber sicher sein, daß niemand euch gesehen hat!“ Und er lachte, ergänzte, manchmal sitze zum Beispiel Glenn Close dort: ich in deren Begleitung wäre ungefähr gleich anonym. Ich hab „natürlich“ keine Ahnung. Auch Magris nehme seinen Kaffee dort gerne.
Nun konnte ich gut mit Berlin kontern, wo Cafégänger mindestens einmal am Tag auf sagen wir >>>> Jolie stoßen, und wenn sie Pech haben, spuckt ihnen Russell Crow in die Suppe der Aufmerksamkeit und sowieso ständig Hans Zender. Für „Z-Prominenz“ - so meine Charakterisierung in der Klasse meines Sohns – ist das an sich ein besseres Versteck als Mengen „normaler“ Menschen; man wird quasi überleuchtet. „Ich rede nicht von D i r!“ schimpfte der Freund und schüttelte den Kopf. Wiederum Z-Prominenz sei eine, belehrte mich mein Sohn, die in ihren Kreisen bekannt sei, nicht aber bereits von Stellenwert im allgemeinen Bewußtsein. „Also Günter Grass zum Beispiel: den muß man nicht gelesen haben, um ihn zu kennen.“
>>>> Triest. Schon eigenartig. Gegen Mitternacht zog der Freund in den Karst hoch: >>>> The lady goes apace, apace, apace …. . (Erstaunlich, übrigens, wie viele Zugriffe diese Neuübersetzungen unterdessen haben; reflektierten das die Buchverkäufe, >>>> Abendschein würde jubeln. So ist es aber nicht.) Auch ihn - also den Freund, der mein Gastgeber ist - hatte eine Frau gerufen; das war mir ja schon vor etwas mehr als einem Jahr aufgefallen: die enorme Ballung schöner Frauen in dieser Stadt, und gutgekleideter Männer. Imgrunde hätte ich schon seinerzeit ahnen können, als mich der Balkan so zog, daß die Stadt nachgreifen würde.
So saßen wir dann in diesem Café, und in der Tat hatte ich sofort >>>> Devid Striesow erkannt, der in seiner typischen Hochbegabten-Abwesenheit eine Art Tantris-Heller abgab, auch kurz aufblickte, weil er mich in meiner Kombination mit den Lippen der Sìdhe für einen Widergänger, stell ich mir vor, Kinskys hielt; weil ich aber keine Tochter in handhabbarem Alter habe, verwarf er seine Assoziationen sofort; ist halt ein wirklich Kluger. Außerdem: Was tut er in Triest? Ich meine, auch ich hab ihn mir eingebildet, zumal wir, kaum daß wir saßen, auch nicht mehr sonderlich Augen hatten, will sagen: für anderes als uns. Sie waren, kurz und banal gesagt, im Hörselberg zurückgeblieben, der Fenster nur für sich hat, und einander:




***
Wie weit das >>>> Traumschiff derzeit zurückliegt, wie fern auf See es derzeit schwimmt! Mein Triester Aufenthalt und seine Geschehen distanzieren um Monate. So werde ich an die Überarbeitung zur Zweiten Fassung mit wirklich der nötigen Distanz gehen können. Und richte es mir aber ein, fortan in zwei Ländern zu leben. Seltsame irisierende Wandlung einer Vorstellung in Konkretion:


James Joyce, Chamber Music. In neuen Nachdichtungen von Helmut Schulze und ANH. Chamber Music (20): Das zwanzigste Gedicht. (Entwürfe).


XX.

In the dark pine-wood
I would we lay,
In deep cool shadow
At noon of day.

How sweet to lie there,
Sweet to kiss,
Where the great pine-forest
Enaisled is!

Thy kiss descending
Sweeter were
With a soft tumult
Of thy hair.

O unto the pine-wood
At noon of day
Come with me now,
Sweet love, away.




Chamber Music 19 <<<<

Der ω-Mensch ODER Odd Walaker als fast schon junger Mann. Jan Kjærstads beseelender Roman „Ich bin die Walker-Brüder“.

[Geschrieben für >>>> Volltext.
Erschienen in Nummer 1/2014.
(Hier leicht ergänzt.)]


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Der Minister Walaker, Odd Marius Walaker, ist mit einer der schlimmsten Bedrohungen konfrontiert, die sein Land jemals gewärtigen mußte. Der Krisenstab erwartet seine Entscheidung. In einigen Stunden wird er vor einem Dickicht aus Mikrofonen stehen, um sie zu verkünden. Nur er kann Norwegen noch retten.
Wir ahnen, es geht um einen Terroranschlag. Wir ahnen, daß biologische Waffen eine Rolle spielen. Indessen haben wir keinerlei Ahnung, und wir bekommen sie auch nicht, wie solch ein Anschlag abgewendet werden könne. Darin sind wir wie Walaker selbst. Denn zwar befriedigt es nicht, wenn eine Geschichte nicht bis zur (Er)Lösung auserzählt wird, andererseits versetzt uns gerade das in Walakers Grundzweifel. Und zum Dritten ist die Bedrohung gar nicht das eigentliche Thema des Buches. Sondern die „W-Potenz“, die Walaker, als er fast noch Junge war, der aber soeben zum Mann reift, in die Lage versetzte, in alle komplizierten Dinge Einsicht zu mehmen, in alle Religionen, alle Gesellschaftsfragen, alle Theorien über den Menschen, und daß die Wörter, die es beschreiben konnten, irgendwo lagen und auf mich warteten, in der Zukunft.
So beschreibt es dieser Junge selbst, in Jan Kjærstads Roman „Ich bin die Walker Brüder“, auf das sensibelste übersetzt von Bernhard Strobel und erschienen bei >>>> Septime in Wien. Der norwegische Romancier läßt seinen Helden in diesen Zustand einer geradezu allumfassenden Einsicht - einem randunscharfen Gemenge aus Instinkt, Gefühlswahrheit, Wollen und globalem wie menschlichem Wissen, das auch Irrtümer einschließt und, sowie sie als solche erkannt sind, Wege zu ihrer Auflösung findet - in einer Situation höchster Demütigung fallen. Das Mädchen Mia, in das dieser Junge derart furchtbar verliebt ist, daß seine Aufzeichnungen ihren Namen nur fett, gesperrt und/oder in Versalien nennen und oft mit Ausrufezeichen dahinter, - dieses Mädchen also lehnt ihn nämlich nicht nur ab, sondern mit Freundinnen macht sie sich, auf grausliche Weise körperlich, über ihn lustig – Schlimmeres kann einem Pubertierenden kaum widerfahren:
Ich spürte Finger, die nach meinem Hosenbund griffen und mir langsam die Unterhose herunterzogen (…). Ich war ängstlich, aber auch gespannt. Ist es nicht ein bißchen schlaff? sagte die Lange. Ich hätte erwartet, daß es straffer ist, sagte die mit den Sommersprossen. Jedenfalls riecht es ein bißchen wie im Briskeby Wild & Fich, sagte die Hübsche. Gelächter. (…) Riecht es hier nach Käse? sagte Mia. (…) Hast du eine stinkende Socke gebumst? sagte die mit den Sommersprossen.
Statt aber Pein zu empfinden, statt sich von dem Geschehen ein- für allemal traumatisieren zu lassen, gerät der Junge in eine Art Erleuchtungszustand, von dem es in anderem Zusammenhang heißt, als ob ich mich in ein Ich und ein Ich aufspaltete, auf dieselbe Weise, wie wir es in der Biologie gelernt haben, daß die Zelle sich zweiteilen kann, und dieses Ich und Ich hielten sich zeitgleich sozusagen in zwei genetischen Räumen auf, (…) um sich anschließend erneut zu teilen und zu verzweigen und zu Bäumen aus Vorstellungen zu werden, mit dem Ergebnis, daß mein Bewußtsein am Ende von einem Wald von Möglichkeiten umgeben zu sein schien. (…) Trotz des Schmerzes beim Anblick von Mias schadenfrohem Gesicht, trotz der johlenden Begleitung der cortex-armen Arschlöcher ringsherum, lag ich da und genoß es, und es hatte, das möchte ich unterstreichen, nichts zu tun mit Masochismus, sondern es war ein Behagen, das von der Stärke des Erlebten, von der Komplexität des ganzen Ereignisses herrührte.
Es ist diese Kraft, auf die sich der ältere Walaker schließlich besinnt, – besinnen muß, darauf, wie ich, schreibt der Junge, auf erstaunlich viele Fragen antworten kann, die mir die Leute stellen – etwa wo die Insel Khark liegt oder wer Kaiser Ashoka ist oder welcher Komponist die Metamorphosen für 23 Streicher geschrieben hat -, ohne daß ich weiß, woher ich es habe. So daß Kjærstads Roman, der schon ein Entwicklungsroman in die Abgestumpftheit des pragmatischen Erwachsenseins wurde, ein wirklicher Entwicklungsroman erst werden kann, einer in die Reife, die ohne mitgespürte Kindheit und Jugend nicht möglich ist. Vielleicht haben alle etwas Magisches in sich. Aber bevor wir wissen, wie uns geschieht, ist es verschwunden.
Es ist eben weniger der „Plot“, was Kjærstads ungewöhnliches Buch auszeichnet, sondern vor allem, und darum ist es Dichtung, die Sprache. Nämlich ahmt er nicht etwa eine Jugendlichensprache nach, die dann allenfalls Erwachsene für Jugendsprache halten, sondern er erdichtet eine, findet ständig neue Wörter nach der spöttischen Art von Jugendslangs (echt kobra nigricollis, voll Chaplin); er arbeitet mit Hervorhebungen, Blaßschriftpartien, ja mit Durchstreichungen, die nicht selten höchst witzig sind, weil der Junge zum Beispiel Fremdwörter erst falsch schreibt, dann korrigiert (AuEau de Cologne), und je freier er in seinen Darstellungen wird, desto weiter wird er, bis er erkennt, daß die Wirklichkeit nicht linear ist, sondern spiralförmig - ein Gedanke, dem auch ich >>>> sogar ausführlich nachgegangen bin. Egal, was die weltliche Gesetzgebung behauptet, haben wir kein Urheberrecht auf Ideen und also nicht auf Wahrheit; sondern sie wird uns gegeben.Entweder erfassen oder erspüren wir sie, oder nicht.
„Ausweitung“ ist denn tatsächlich das Leitmotiv des Romans, aber auch der Schmerz schwingt ständig mit, die Ahnung, die umfassende Freiheit eines Tages wieder verlieren zu müssen: Werde auch ich, der ich gerade diese ottomanische und vielversprechende Ausweitung erlebe, voller Hippocampus-Gedanken und mit Zugang zu ungeahnten, wilden und ausufernden Reisen in mir, eines Tages sagen, daß das nicht ich bin – und dann bewußt entscheiden, jemand anders zu werden, mehr gobi? Fast hätte ich gesagt: seichter?
Selbstverständlich für einen Pubertierenden dreht sich sehr vieles um Sexualität. Sie wird bis zum Bersten aufgeladen von der gröbsten unteren Zote zu den feinsten Zweigen platonischen Begehrens; sie will, aber sie schwärmt auch, etwa von der zu einer geradezu Verführungsgöttin hochfantasierten Nachbarin, diesem flamboyanten Geschöpf, das allein durch seine Erscheinung die allerumfassendsten, nahezu epischen Fantasievorstellungen in Gang setzen konnte. Zugleich steht der Junge zwischen seinen ausgesprochen liebevollen Eltern, die indes zueinander den Kontakt verloren haben; steht vor vielen ottomanischen Herausforderungen, und die Gestalt im Sofa erinnerte mich an eine der schwierigsten: Vaters und Mutters Ehe zu retten. Was ihm gelingt, indem er beide.überhaupt erst zu sehen lernt, und er begreift, daß die Totgeburt eines noch fötalen Schwesterchens den Beginn der Entfremdung markierte. Vater lacht fast nie. Es ist wegen Congo. Wegen Ada. Adas Abwesenheit. Dunkle Materie.
Indirekt gibt dieses Schwesterchen dem Buch seinen Titel. Es macht psychologisch aus dem Jungen ein Doppel. Daher das „Ich bin die Walker Brüder“. Die aber spalten sich abermals auf: während ich und ich und ich und ich ruhig stehen blieben und die Dicke Bertha anstarrten, bevor wir, das heißt ich, mit einer Stimme, die ich kaum wiedererkannte, zur Tür zeigte und sagte: Glotzen Sie nicht so dämlich. Und der Junge wird eins zu zweien mit seinem Vater und bald auch mit der Mutter – was zu einer ungeheuren Innigkeit aller Beteiligten führt.
Doch noch darüber hinaus verleihen die Selbstspaltungen dem Jungen eben jene Poliperspektivität, die ganz dringend der ältere Walaker braucht: Irgendwo muß eine ungebrauchte Möglichkeit liegen. Vorher schon hatte der Junge von seiner Verachtung für alle cortexarmen Vereinfachungen geschrieben, für all die altmodischen Amöben-Theorien. Ich kenne keinen zweiten Roman, der die menschlichen Möglichkeiten sich auszuweiten mit zugleich allen Zweifeln jemals derart sinnlich dargestellt und der „W-Potenz“ solch ein poetisches, nämlich konkretes Leben gegeben hätte. Keinen außer diesem. Und selbstverständlich schmiegt sich an das sexuelle Erleben ein religiöses (der Ma-Ma-Charakter des Seins) – auch dies ein Kennzeichen pubertären Entwicklungsphasen. Doch gehen bei Kjærstad/Walaker die Geschehen in ihrer Erklärung nicht auf, sondern sind immer auch vieles über ihre konkreten Gründe hinaus: Wenn ich gerade im Begriff bin, eine Ausweitung zu erfahren, eine Art doppelte Spannbreite, eine W-Potenz zu bekommen, so hat dies nichts mit einem doofen, zwanzig Zentimeter langen Zwilling zu tun. Das schreiben die Walker Brüder völlig zu recht. Dennoch müssen die Gründe genannt sein: weil sie nämlich erden.
Es bleibt bezüglich der poliperspektivischen Spaltungen auch nicht beim puren Innenbild, sondern in Interviews, die er mit Zufallsbekanntschaften führt und auf Band aufnimmt, holt sich der Junge zusätzliche Gesichtsfelder herein; literarisch ist daran berauschend, wie großartig Kjærstad auch hier die Stillagen variiert. Alleine technisch ist das meisterhaft. Und der Junge, mit seiner älteren Freundin Gudrun, die eine sehr eigene Rolle im Buch spielt, eine ethisch/politisch durchaus prekäre, antwortet auf Leserbriefe, die um Rat bitten, als ein Kummeronkel, der sich frei an Bob-Dylan-Zeilen bedient und mit „Lady Orakel“ unterzeichnet. Bisweilen läßt ihn das sich hochpoetisch aufschwingen, etwa wenn er jemandem seiner Freundin zu sagen rät, daß Sie zwölf Berge durch den Nebel hinaufgestolpert und sechs verwinkelte Landstraßen entlang gekrochen sind, sich in sieben traurigen Wäldern verlaufen und vor einem Dutzend toter Meere gestanden haben, und daß ein schwerer Regen fallen wird – ja, daß sich der Regen anfühlen wird wie Blei. An solchen Stellen transzendiert Kjærstad jegliches Entwicklungsalter ins weit Überpersönliche, so daß der Entwicklungsroman unmittelbar zu einem phantastischen wird, weil man gar nicht auf die Idee kommt, so evident ist das alles, hier habe ein Autor die angemessene Tonlage verfehlt. Im Gegenteil, hier hat er sie völlig erfaßt. So daß wir Leserinnen und Leser nichts mehr als staunen können, offnen Mundes zugleich wie offener Herzen. Daß schließlich die „Moral“ des Buches vielleicht ein wenig dünn ist - „Werdet wie die Kinder wieder“, bzw. wie ein Jugendlicher -, tut all dem keinen Abbruch. Es hängt an dem notwendigerweise, siehe oben, nicht völlig „aufgehobenen“ Plot: an der im Kopfraum stehenden Frage, die dort auch stehen bleibt.

Noch ein Wort zur Edition. Der Norweger Jan Kjærstad gehört spätestens seit seiner >>>> Wergeland-Trilogie zu den wichtigsten Erzählern der Welt und war bislang auch in deutscher Sprache durchweg von Großverlagen betreut. Daß sich nun dieser Roman in einem äußerst kleinen Haus befindet, könnte ein Zeichen dafür sein, wie sich die Hoheiten verschieben oder schon längst verschoben haben; in jedem Fall ist‘s ein Fanal. Oder ein Zeichen dafür, daß bestimmte Themen „nicht sein“ sollen, weil sie den ruhigen Konsens gefährden. Dann wäre es – Skandal.

Jan Kjærstad, Ich bin die Walker Brüder.
Roman.

Septime Verlag, Wien 2013.
Gebundenes Hardcover, 652 Seiten, 23.30 Euro.
ISBN-10: 3902711116
ISBN-13: 978-3902711113
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Die Fenster von Sainte Chapelle.


Kulturmaschinen Berlin
Paperback, 180 Seiten
14,80 Euro
ISBN-10: 3940274348
ISBN-13: 978-3940274342



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Ekel ist

hilflose Wut.(DXXXIX).

Die Brüste der Béart (10): Entwurf des siebten Teils: Dithyrambos II.

Heil sei jeder bloßen Frau, die sich vorbeugt in der Tür
und klaubt aus dem Koffer die schamfreie Lust des sich Kleidens
für unsern fremden Blick und beugt sich noch in ihn hinein:
schamloses Spiel mit der Scham und dem Schämen, dem ihren,
als Vorschub devoter Begehren, doch umgekehrt frei:
berechtigt gewollt Projektionsfläche sein, nicht des Mannes
so wie ihrer selbst –
O übers Verderben demokratischer Bigotterie!
O über das Gleichmaß!
Wir hingegen feiern die Nässe, wir letzten ungebeugten,
wir wahrhaft letzten Menschen vor dem Aeropag
Der Großen Replikant reicht uns die Hand, daß wir sie
küssen, was wir verweigern als Jünger Deiner linken Brust,
die Du, Béart, ihm angriffsfrei geblößt hast. uns als Standarte:
Bei ihr war es freilich die rechte, der Revolution –
Der Leib ein politischer Körper, pur Hülle ohne Berührung
(daß das Morgenlicht werde!), mit ihr ohne Autonomie:
Entziehe dem Hirn nur den Zucker: der ganze Geist ist schon
Nichts,
geschweige ein Hegel; amöbisch wird Bach zu Gelalle –
drum preise!
Preise den Saft, preise die Menstruation, den Speichelfluß,
preise die fortgeschleuderten Tränen, das unkorrekte
Begehren, die Illusion der Freiheit und ihrer Freiheit Illusion;
das Projektions- und Wunschwerk der Götter
preise
in der Linie eines Beines, einer einzigen Schulter Runde,
dem Pfeil der vollendeten Leiste,
den hellen Decken der Achselkapellen,
den gliedrigen Läufen der Wirbel,
der campanilen Hoffart des Halses auf den schimmernden Nacken
über zarten, aus den fernen Zeiten der Engel verkrüppelt,
beschwichtigend hautbesamteten Flügelgelenken.
Die eleganten Grate der Schlüsselbeinufer
preise
und deren kleine trigonometrische Seen.
Preise die fast waagrechte Klamm unter je Deinen Brüsten
- ob sie den Bleistift, alte machistische Probe, halten:
Vor in den Männerblick gebeugt, läßt Du ihn fallen;
jener bricht, noch bevor der erstarrt, auf den Dielen
unter dem zweifach fordernden, rufenden Schwingen im Himmel:
So macht die Gemeinde sich auf und tritt ein.
Widerlegt der Aeropag am Altar, schweigend den Kreuzes-
blick auf der Rosette, als Du Dich vorgebeugt umdrehst.
Darunter des Heiligen Geistes längliche Klaff,
ihrer unabstrakt nassen, organischen Wahrheit
unverdickichte Lippen:
Ob das Gesetz dem besteht
Die Brüste der Béart 9 <<<<

.

Wir gehen

Wir gehen von etwas aus.
Schaffen uns ab mit aller Kraft.
Denn wir schaffen es nicht
uns abzuschaffen.

Wir gehen uns nach.
Vergehen nach uns.

Wir nähern uns nicht. Wir gehen.
Gehen gleichmäßig nacheinander.

Die letzte Gewißheit. Eugenio Montale, Ossi di seppia 3. Erster Übersetzungsversuch.

Ziehe dich nicht in den grünen
Schatten des Dickichts zurück
dem Falken gleich über der hühnen
Hitze blitzhaft in das Himmelsstück.

Sondern nun das dörre Röhricht
lassen, das zu ruhen scheint,
und auf die Muster merken
der sich verwitternden Lebenszeit.

Wir bewegen uns durch einen
aufgewirbelten Perlmuttstaub,
in dem augenumflirrenden Glanz
wird uns die Kraft ein wenig taub.

Und doch, du spürst, daß wir im Spiel der
dürren Wellen,
die rastlos sind in dieser schweren Stunde,
nicht in einen Wirbel ohne jeden Boden
unsre verstreuten Leben werfen.

Wie diese felsigen Klippen
die sich aufzutrennen scheinen
in wolkenhaften Spinnwebsstrippen
dürfen unsere Herzen meinen,

gebrannte, deren Illusionen
nur die Asche noch des Feuers sind,
sich zu verlieren im Luziden
der einzigen Gewißheit: Licht.

Non rifugiarti nell‘ombra
di quel fólto di verzura
come il falchetto che strapiomba
fulmineo nella caldura.

È ora di lasciare il canneto
stento che pare s‘addorma
e di guadare le forme
della vita che si sgretola.

Ci muoviamo in un pulviscolo
madreperlaceo che vibra,
in un barbaglio che invischia
gli occhi e un poco ci sfibra.

Pure, lo senti, nel gioco d‘aride onde
che impigra in quest‘ora dei disagio
non buttiamo già in un gorgo senza
fondo
le nostre vite randage.

Come quella chiostra di rupi
che sembra sfilaccicarsi
in ragnatele di nubi;
tali i nostri animi arsi

in cui l‘illusione brucia
un fuoco pieno di cenere
si perdono nel sereno
di una certezza: la luce.

Computerspiele & Literatur. Hrsg. Von Thomas Böhm. Soeben erschienen. Mit Beiträgen von Ulrike Draesner, Jan Drees, Peter Glaser, Georg Klein, Monika Rinck, sowie von ANH und manchen anderen.


Walde & Graf bei METROLIT.
Gebunden, 222 Seiten.
18 Euro.
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Alban Nikolai Herbst, Isabella Maria Vergana. Die Phantastische Novelle in der Kindle-Edition.

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DIADORIM

ist sabine scho. mein avatar geht auf eine literarische figur aus guimaraes rosas grande sertao: veredas zurück.

Notiz

-1Der Zauber ist zerschnitten.
Was vorlag, war eine Offensive.
-repetetiv verfahren-

Ich bin ein Clown, der auf seinem
gläsernen Thron nie Platz nimmt,
den Adlerblick zu proben.

Bring mir das nicht bei! Zu blau
sind meine Augen.

Still stehen, um mich herum, meine
anlauflauten Akrobaten im Wind.

Ich bin wieder schwach geworden
Ich bin ein Schwein
Ich bin unnütz


: schrieb irgendeiner irgendwann.

Und ich dachte: Ja, genau! Ich bin
irgendwo wild aufgeschlagen.

Die Strecke Zeit

Schlag zu, sonst merk´ ich´s nicht mehr,
diesen schwachen Moment auszulöschen.
Kann doch besser bluten als zappelnd
in der Luft hängen. Diesen Gurt durch-
schneiden ist das, was ich will. Nur so rast
der Boden unter mir zu mir herauf. Ihn
wieder spüren. Vor mir die Strecke Zeit.
Sie gehen zu können. Denn noch kommt
es mir nicht lang genug her vor.

Wer, sag´ mir, versteht das schon?! Ich
weiß nur um wenige. Ich kenne keinen.

Mr. Grey

Ich bin ihm begegnet.
Heute habe ich ihn gesehen: Mr. Grey.

Diesen Schutt-und-Asche-Vogel.
Dieses Seelensynonym, das von der
Blutlache eines Menschen trank.

Wieso nicht darin schreiben,
dachte ich, wie er wusste.

Es zerfällt ein Ort an einem anderen.

Noch einmal über die eigene
Blutlache springen. Es können.
Den Bordstein erreichen.

Dort ging er in die Knie, hinein:
in diese Hinrichtungsmetapher.

Tolstois Frau ODER Die biegsame Schlange. Aus dem Typoskript (4). Traumschiff 15.

(...)

Der Clochard füllt ein Kreuzworträtselheft nach dem anderen, ich eine Kladde nach der anderen. Was schreiben Sie eigentlich dauernd? hat Mister Gilburn eben gefragt, so daß ich mich jetzt ein bißchen geniere, weil das irgendwas mit den Fotografien zu tun hat, von denen die normalen Passagiere geradezu besessen sind, wovon mir schon der Vergleich peinlich ist. Jedenfalls sind sie auf sie versessen, und weil ich Mister Gilburn wegen dieser Lächerlichkeit wirklich von Dir nichts erzählen wollte. Zusätzlich scherzte Frau Gailint in unser noch gar nicht begonnenes Gespräch, daß ich das zugeben solle, daß ich in Wirklichkeit ein Schriftsteller war in, sagte sie, einem unserer früheren Leben, und jetzt kommen Sie von der Gewohnheit nicht los. Ebensowenig mochte ich davon erzählen, wie ich anders mein Schweigen nicht mehr ausgehalten hätte, nachdem ich in Kapstadt die Wale vernommen, denn sie hätten beide gedacht, jetzt ist er, kein Zweifel, verkalkt, wenn er schon seine Selbstgespräche festhalten muß, um sie nicht zu vergessen. Denn das sind meine Aufzeichnungen durchaus, Selbstgespräche, und auch am Vergessen ist ein bißchen was dran, weil ich das Gefühl habe, daß in den Kladden wenigstens von mir die Rinne, wenn ich mich ins Meer ausfließe, zurückbleibt, und eine andere Spur hinterlasse ich nicht, daß ich mal war. Was die sogar vierte Lächerlichkeit an diesen Kladden gewesen wäre, die ich hätte zugeben und mir auch selber hätte eingestehen müssen. Aber selbst diese, die Spur, bleibt dann nur erhalten, wenn ich es über mich bringe, Patrick tatsächlich um den Gefallen zu bitten, ohne es allein bei dem Gedanken zu belassen. Denn noch habe ich mir den Ruck nicht geben können, auch wenn ich mir einrede, was eine Ausrede ist, daß ich ihn seit meinem Entschluß nicht wiedergesehen und ihn alleine deshalb noch nicht drauf angesprochen habe. Als hätte mich nun sogar mein Schicksal überführen wollen, erschien er, ja, Patrick, in genau in dem Moment, wo wir uns achtern, aber noch vor den Liegestühlen hingesetzt hatten, aus dem Überseeclub, in den man über den kleinen Swimmingpool hinweg durch die langen Scheiben Einblick hat, aber die mittige Glastür zum Beispiel war zu, so daß er die schräge Steuerbordtür unter dem vorgezogenen Dach nahm, das auf dem darüberen Sonnendeck für abends die Parties der Tanzboden ist. Übrigens saß Frau Gailint noch nicht, sondern stand und sah von unter der breiten Sonnenhutskrempe auf uns herunter, allerdings auch ein wenig auf uns herab, weil sie nämlich nur mich fixierte, so daß ich ganz besonders unruhig wurde und ganz besonders auch schwieg. Aber ihr Blick ließ nicht los, weshalb von meiner rechten Hand, die auf der auf meinem Schenkel aufgeschlagenen Kladde lag, und eben von ihrer feuchten Nervosität sich das Papier so zunehmend dunkler wellte, daß ich auch von den fliegenden Rochen nichts erzählte. Dabei wären die die Ausrede gewesen, denn daß man so etwas aufschreiben muß, wenn man sie schon nicht mit einer Kamera aufnehmen kann, ist jedem sofort einsichtig zu machen, auch wenn Tatiana sagen würde, das kommt von der Hitze, bestimmt haben Sie sich wieder nicht die Mütze auf den Kopf gesetzt. Denn das war heute ein wirklich wieder heißer Tag, so nahe dem Äquator, und so vollkommen windstill, wie als in den Fässern das Wasser faulte und täglich, da war Tolstois Frau noch dieses plietsche Dirnchen, einer über Bord ging. Das gleich aber hinter Patrick ebenfalls herauskam und schäkernd sogar einen Arm um ihn gelegt hatte, der nämlich half, Tolstoi in seinem Rollstuhl über das Brett hinüberzurollen, das den flachen hochgeschweißten Bodensims zu einer genau für einen solchen Zweck befahrbaren Rampe macht. Für jemanden, der sich zum Beispiel auf eine Gehhilfe stützt, die Rollen hat, ist das indessen schwierig, weil auch hier die Tür immer zuschlägt. Aber gegen den Lärm ist in Höhe der Klinke ein schmales Polster aus Leder zwischen draußen und drinnen die Haken gehängt. Das könnte man freilich auch bei den Türen tun, die auf das Bootsdeck führen, aber niemand scheint drauf zu kommen, weder von der Besatzung, die von der ständigen Türknallerei aber wahrscheinlich gar nicht gestört wird, noch von den Passagieren, die mir allerdings nicht nur deshalb zunehmend abgestumpft vorkommen, während ich selbst mit keinem von denen, die das Bewußtsein nicht haben, überhaupt sprechen will, ja auch sprechen nicht darf, weil meine Strategie sonst nicht aufgeht und sie deshalb, die Türknallerei, werde weiterhin über mich ergehen lassen müssen. Eine Ausnahme hat, wegen der ersten meiner Kladden, lediglich Herr Steward gemacht, doch muß das die Ausnahme bleiben, wenn ich die Tarnung wahren will. Jedenfalls war es sehr heiß und Patrick hatte, woher auch immer, meine Mütze wirklich dabei und sogar meine Sonnenbrille. Also entweder hat er sich heimlich Einlaß in meine Kabine verschafft, oder Tatiana steckt dahinter, deren es leid Sein dann ebenfalls nur Tarnung wäre, oder sagen wir, sie hat dann vorhin, aber nur auf sehr wenig Zeit, einen Waffenstillstand mit mir gechlossen. In dieser seiner Funktion aber jetzt als wenn nicht sogar gegnerischer Kundschafter, so doch Parlamentär der feindlichen Front konnte ich ihn wegen meiner Kladden nun wirklich um nichts bitten, auch wenn er, wie ich beobachtete, Tolstois, hätt ich jetzt fast geschrieben, Weib von seiner Taille, also den Arm und die Hand, wie eine Kette aus Kletten ablöste und jedenfalls jene mit dem einen der Führungsgriffe des Rollstuhls wiederverband, damit sie dessen Führung zurückübernähme. Mit ihrer anderen aber, zugleich und um sich zu bedanken, warf sie Patrick den Kuß ihrer zum Lutschen vorgestülpten Schnute zu, worauf auch Senhora Gailint und Mister Gilburn aufmerksam wurden, vielleicht, weil ich so starrte, aber wohl mehr, weil diese Schnute die schamlose Röte einer glühendweichen Bordellampe hatte, wenn außenrum alles dämmert. Was nicht der Fall war, denn heller als in diesem Moment kann es auch nicht in einem Hochofen sein, in den das tolstoische Weib ihren Lot jetzt mitten hineinschob, anstatt den greisen Mann im Schatten abzustellen. Für einen wie Patrick hätte sie ihn, kein Zweifel, und sowieso aus Rache, nur zu gerne erstarren lassen. Sein weißer ganzer riesiger Bart war schon jetzt ein einziger salziger Marmor, denn das mit Patrick hatte er natürlich mitbekommen, egal, ob es nur in seinem Rücken vor sich gegangen war. Zumindest das mit der Schnute hatte er gesehen, weil sich die Frau währenddem über ihn beugte, wie eine furchtbar, und das in ihrem Alter, biegsame Schlange einmal halb rum um den Stuhl und dann zwischen seinem Schoß und halb seiner Brust los. Woraufhin Patrick lediglich lachte, sich kurz verbeugte, vor Tolstoi sogar salutierte und dann schon, als er uns sah, zu uns herüberkam. Für einen, der das Bewußtsein hat, tat er das ziemlich gewandt, slalomte sozusagen zwischen den vor ihrem Eis und den Bieren Sitzenden hindurch. Hier Ihre Mütze. Aber die Sonnenbrille gehörte ihm selbst. Darf ich Ihnen eine Zigarette anbieten, fragte Mister Gilburn. Nicht hier, das wissen Sie doch, erwiderte Patrick. Denn weil er auf dem Traumschiff angestellt ist, darf er die Vorschriften nicht wie Mister Gilburn nur interpretieren. Doch zum Rauchen bin ich tatsächlich hier und natürlich, um nach meinem Patienten zu schauen. Womit er natürlich mich gemeint hat. Um davon aber abzulenken, sagte er schnell: Wenn Sie Lust haben, dann begleiten Sie mich einfach. So daß es zu meinem ersten Gespräch mit dem Clochard kam.

(...)
>>>> Traumschiff 16
Traumschiff 14 <<<<

 

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